Rantumbecken

Das Ziel unserer Radtour ist das Rantumbecken. Wir fahren auf Sylt gern mit dem Fahrrad und machen uns erst einmal auf den Weg von Wenningstedt nach Osten über die Wiesen am Golfplatz entlang bis nach Munkmarsch. Am Watt entlang geht es weiter bis Keitum. Den Keitumer Bahnhof queren wir in einem Tunnel und dann geht es einfach geradeaus bis zum nächsten Deich wieder ans Wattenmeer. Weiter fahren wir vorbei an entspannt  in der Sonne liegenden Schafen mit Blick auf das Wattenmeer – jetzt in Richtung Rantum.

Schafe am Rantumbecken

Das Rantumbecken war ursprünglich Teil des Wattenmeeres und wurde in den 30er Jahren durch einen 5 km langen Deich abgetrennt. Die innen liegende Wasserfläche sollte während des 2. Weltkrieges als Wasserflugplatz genutzt werden, daraus wurde nichts und entstanden ist ein einzigartiges Vogelparadies. 1962 wurde das Rantumbecken schließlich unter Naturschutz gestellt und ist heute Brut- und Rastgebiet für Säbelschnäbler, Küstenseeschwalben und natürlich Möven. Am Rantumer Hafen angekommen – hier liegen bei Ebbe alle Boote auf dem Trockenen – biegen wir nach rechts in Richtung Sylter Kaffeerösterei. Wer bereits jetzt Kaffeedurst verspürt ist hier bestens aufgehoben. Wir fahren heute weiter und machen uns auf der Meerseite auf zurück in Richtung Wenningstedt.

Kurz vor Westerland kehren wir in der Strandoase ein, bei Käsekuchen und Kaffee genießen wir jetzt den Ausblick auf die Nordsee. Das Restaurant mit dem unvergleichlichen Blick auf Meer stelle ich euch demnächst einmal vor…

Fahrradtour RantumbeckenDie Idee für diese Fahrradtour haben wir dem Buch „22 Touren auf Sylt“ von Sina Beerwald entnommen, das Buch habe ich euch schon einmal vorgestellt. Wer Lust hat, diese Tour auch einmal zu machen, unsere Strecke habe ich auf der Karte weiß eingezeichnet. Die Radtour eignet sich für einen ganzen Tag mit mehreren Pausen zum Einkehren, sie ist aber auch gut an einem halben Tag zu schaffen. Wer – wie wir – die Tour bei starkem Wind aus Südost macht, muss sich ordentlich anstrengen, deutlich entspannter ist die Radtour bei Westwind.